
Dort kümmert sich eine 30-köpfiges Team um die Ausgabe der gespendeten Lebensmittel un die Zahl der Kunden ist bereits um gut 40 gestiegen, heißt es von der Leiterin der Tafel, Karin Breuer. Das sind zum Beispiel 15 geflüchtete Familien aus der Ukraine. Aber auch immer mehr Bedburger, bei denen die Rente bei den hohen Preisen nicht mehr ausreicht, heißt es. Aktuell kann die Bedburger Tafel ihre 300 bis 400 Kunden noch versorgen. Möglich sei das durch die großzügigen Spenden der Bedburger Geschäfte, so die Leiterin der Tafel. Wenn allerdings noch mehr Menschen Hilfe brauchen, würde es eng.
Deshalb rät zum Beispiel auch das Jobcenter allen, die in finanzielle Nöte geraten, sich frühzeitig beim Jobcenter zu melden. Dann könne gemeinsam eine Lösung gefunden werden, so ein Sprecher. Aktuell sei die Anzahl der Menschen, die Hartz-4 beantragt haben nicht gestiegen. Eine Prognose, wie es weitergeht ist allerdings wie auch bei den Tafeln nicht möglich.