
Rhein-Erft: Soziale Lage der meisten Stadtteile gut
Der Rhein-Erft-Kreis hat zum ersten Mal die soziale Lage der einzelnen Stadtteile detailliert unter die Lupe genommen, mit einem positiven Ergebnis: in mehr als zwei Drittel der Fälle ist die soziale Lage der Sozialräume befriedigend bis gut.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.04.2021 14:12
18 Stadtteile beziehungsweise Sozialräume schneiden noch besser ab. Dazu gehören zum Beispiel Manheim-alt in Kerpen, Hürth-Efferen, Brühl-Badorf sowie die Bedburger Stadtteile Kirdorf und Königshoven, Frechen-Grefrath und Wesseling-Urfeld. Deutlich schlechter sieht es dagegen mit den Bergheimer Stadtteilen Ahe, Zieverich, Kenten sowie Teilen der Innenstädte von Frechen, Hürth und Kerpen aus. Diese sechs Sozialräume weichen deutlich vom üblichen Mittelwert in negativer Hinsicht ab. Hier sind beispielsweise die Arbeitslosenzahlen höher als sonst im Rhein-Erft-Kreis. Für die Analyse wurde der Kreis in 106 Sozialräume aufgeteilt und anhand mehrerer Kriterien untersucht. Dazu gehören unter anderem die Arbeitslosenquote, der Anteil der Hartz-IV-Empfänger, der Nicht-Deutschen und der Alleinerziehenden sowie die demographische Entwicklung.