
Rhein-Erft: Soziale Herausforderungen an Schulen im Kreis
Wie groß sind die sozialen Herausforderungen an den Schulen im Rhein-Erft-Kreis? Antworten auf die Frage gibt der neue Schulsozialindex des Landes NRW. Der Index berücksichtigt dabei Faktoren wie die Kinder- und Jugendarmut, den Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund und mit Förderbedarf in den Bereichen Lernen oder Sprache.
Veröffentlicht: Sonntag, 18.02.2024 15:04
Die größten Herausforderungen gibt es danach an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Bergheim und der Albertus-Magnus-Grundschule in Kerpen. Mit dem niedrigsten Indexwert wurden dagegen sieben Schulen in Pulheim, Bergheim und Erftstadt bewertet – an diesen Schulen gibt es also kaum Probleme. Im kreisweiten Vergleich gibt es an den Schulen in Pulheim die wenigsten, in Wesseling die meisten sozialen Herausforderungen. Auffällig ist auch: Während zum Beispiel in Köln die Hälfte aller Hauptschulen mit dem höchsten Indexwert bewertet wird, also mit vielen Problemen zu kämpfen hat, hat keine Hauptschule im Kreis diese Bewertung bekommen. Der Index soll zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit führen, ist aber ausdrücklich kein Instrument, um die pädagogische Arbeit an den Schulen zu bewerten, heißt es vom Land.