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Rhein-Erft: So viele Unfalltote wie seit Jahren nicht
© Polizei
Symbolbild
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Rhein-Erft: So viele Unfalltote wie seit Jahren nicht

Im vergangenen Jahr sind an Rhein und Erft so viele Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden wie schon lange nicht mehr. Diese erschreckende Bilanz hat die Kreispolizei am Montag gezogen. 2021 sind 18 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen.

Veröffentlicht: Montag, 14.03.2022 14:47

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Das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr vor der Pandemie. Und die meisten Unfälle hätte die Polizei mit Maßnahmen wie Tempokontrollen nicht beeinflussen können. Denn Unfallursache war oft Unaufmerksamkeit beim Abbiegen oder bei der Vorfahrt. In zwei Drittel der Fälle seien die Verursacher des Unfalls auch die Todesopfer gewesen, so Küpper weiter. Im letzten Jahr waren es acht Insassen von Autos, sieben Fußgänger, zwei Rad- und ein Kradfahrer.

Allerdings liegt die Gefahr insgesamt im Rhein-Erft-Kreis Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, deutlich unter dem Landesschnitt. Demnach sind ebenso wie 2020 auch im vergangenen Jahr wieder weniger Unfälle passiert als vor der Corona-Pandemie. Dabei wurden mehr als 1.600 Menschen verletzt und 18 sind gestorben.

Das Hochwasser offenbar keinen negativen Einfluss auf die Anzahl der Unfälle. War waren die Straßen in der Region ab Mitte Juli deutlich voller. Denn Autobahnen und Bundesstraßen waren wegen der Schäden gesperrt. Zu mehr Unfällen hat das aber nur bedingt geführt, sagt die Kreispolizei nach Auswertung aller Zahlen. Demnach sind die Unfallzahlen nach dem Hochwasser sogar zunächst leicht gesunken, um dann nach den Sommerferien wie gewohnt wieder zu steigen.


Allerdings habe es durch die Umleitungen jetzt Unfälle an Stellen gegeben, sie sonst kaum befahren werden und an denen es deshalb seltener kracht. 

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