
Der Probealarm wird insgesamt rund eine Viertelstunde dauern. Los geht es mit einem Dauerton, dann kommt ein auf- und abschwellender Heulton und zum Schluss wieder der Dauerton, dazwischen jeweils eine fünf-minütige Pause. An dem Warntag beteiligen sich im Rhein-Erft-Kreis der Chemiepark Knapsack und alle Städte außer Kerpen und Frechen. Die beiden Städte verfügen über sogenannte Mehrkanalsysteme mit mobilen Sirenen, und die werden laut Rhein-Erft-Kreis nicht getestet. Ziel des Warntags ist es, die Bevölkerung auf mögliche Ernstfälle vorzubereiten und die System zu testen. Eigentlich sollte es auch im März einen landesweiten Sirenen-Test geben, er ist aber wegen des Krieges in der Ukraine ausgefallen. Das Innenministerium wollte damals die Bevölkerung nicht verunsichern und Fehlinterpretationen vermeiden.