Rhein-Erft: Schwerkranker vorzeitig geimpft

Auch im Rhein-Erft-Kreis gibt es viele schwerkranke Menschen, die früher gegen Corona geimpft werden wollen. In den letzten drei Wochen sind rund 60 Anfragen beim Kreis eingegangen, heißt es von einem Sprecher.In einem Fall wurde jetzt geimpft.


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Nach der Prüfung durch den amtsärztlichen Dienst gab es Ende Januar von den Ärzten einen positiven Bescheid. Wegen einer akuten Krebserkrankung und einer anstehenden Operation wurde der Patient geimpft. Denn neben der schweren Erkrankung ist nach der OP eine Chemotherapie mit häufigen Terminen in medizinischen Einrichtungen geplant, heißt es vom Kreis. Eine Ethikkommission wie zum Beispiel in Köln ist für solche Fälle allerdings aktuell nicht geplant. Denn zur Zeit wird auf Landesebene überlegt, überall gleiche Verfahren eingeführt. Und es soll festgelegt werden, welche Stelle mit der Priorisierung der Impfung gegen Corona bei individuellen Erkrankungen beauftragt wird.

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