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Rhein-Erft: Schlimme Folgen nach einem Erdbeben
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Rhein-Erft: Schlimme Folgen nach einem Erdbeben

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 westlich von Köln wären etwa 3 Millionen Menschen mehrere Tage von einem Stromausfall betroffen. Das geht aus einer Risikoanalyse des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hervor, die jetzt als Drucksache des Bundestages veröffentlicht wurde.

Veröffentlicht: Montag, 07.12.2020 16:45

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Die medizinische Versorgung der Bevölkerung wäre in der Folge überlastet. Die Katastrophe könnte zwischen 1000 und 10 000 Menschenleben kosten und zu 10 000 Verletzten und Erkrankten führen. Bei dem Szenario geht das Bundesamt von einem Erdbebenzentrum bei Erftstadt aus. Zahlreiche Gebäude besonders mit älterer Bausubstanz würden einstürzen, Verkehrswege und das Stromnetz würden beschädigt. Viele Verwaltungen seien auf so eine Katastrophe nur unzureichend vorbereitet, heißt es in dem Papier. Das Gebiet westlich von Köln hat laut BBK in Deutschland eine verhältnismäßig hohe Erdbebengefährdung. Am 13. April 1992 hatte es bei Roermond ein Erdbeben der Stärke 6,0 gegeben, das erhebliche Schäden verursacht hatte.

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