Anzeige
Rhein-Erft: Schleppendes Weihnachtsgeschäft
© Pixabay/Symbolbild
Teilen:

Rhein-Erft: Schleppendes Weihnachtsgeschäft

Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und immer noch die Auswirkungen der Coronapandemie – die Gastronomie in der Region ächzten unter einer Vielzahl von Belastung. Für viele könnte das Weihnachtsgeschäft besser lauf, heißt es vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein.


Veröffentlicht: Montag, 19.12.2022 07:42

Anzeige

In einer Umfrage haben jetzt über 60 Prozent der befragten Betriebe angegeben, ihr Weihnachts- und Silvestergeschäft laufe schlechter, als im Vorkrisenjahr 2019. Vor allem nicht abgesagte Reservierungen werden auch im Rhein-Erft-Kreis zu einem immer größeren Problem. Was vor einiger Zeit bei Geschäftsessen begann, dass mehrere Tische in unterschiedlichen Restaurants gebucht und dann nicht abgesagt wurden, hat laut der DEHOGA jetzt in den privaten Bereich Einzug gehalten. Immer mehr Gäste kämen einfach nicht zu den vereinbarten Terminen ins Restaurant – die Tischen bleiben dann leer. Für die Wirte ist das ein großes Problem, denn Personal und Waren sind da, ob der Gast kommt oder nicht. Eine Stornogebühr für nicht abgesagte Tische haben die allerwenigstens Gastronomen in der Region, so der Verband. Die Wirte könnten eigentlich nur an ihre Gäste appellieren für ein besseres Miteinander und mehr Wertschätzung für die erbrachten Leistungen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige