
Während das Lebensmittelgewerbe und die Baufirmen bisher vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie gekommen sind, kämpfen andere mit massiven Umsatzeinbrüchen, heißt es von der Kammer. Betroffen ist vor allem das Gesundheitshandwerk, wie Optiker oder Zahntechniker. Aber auch das Kfz-Gewerbe und das Handwerk für den privaten Bedarf, also Friseure, Kosmetikerinnen oder Fotografen. Sie blicken pessimistisch in die Zukunft, denn knapp 70 Prozent der befragten Unternehmen in diesen Branchen melden gesunkene Umsatzzahlen.
Regionale Unterschiede
In der Region gibt es deutliche Unterschiede. Während im Rhein-Erft-Kreis fast 23 Prozent der Betriebe von einer „schlechten“ Geschäftslage sprechen, sind es im Bonner Handwerk zum Beispiel nur 10 Prozent. Hier schätzen fast 90 Prozent der befragten Unternehmen ihre Lage als „gut“ bis „befriedigend“ ein. Ähnliche Zahlen gibt es auch aus Köln. Hier halten 80 Prozent der Handwerksbetriebe ihre Lage für "gut" bis "befriedigend" und 20 Prozent sagen, sie sei "schlecht".