
Rhein-Erft: Sanitäter spürten Hitze kaum, aber einige Brände
Die Temperaturen von knapp 40 Grad gestern haben die Menschen bei uns im Kreis offenbar relativ gut überstanden. Allerdings musste die Feuerwehr zu einigen Bränden ausrücken, wobei noch unklar ist, ob Hitze und Trockenheit die Feuer ausgelöst oder begünstigt haben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.07.2022 03:19
Laut der Feuerwehr-Leitstelle gab es am Dienstag hitzebedingt keine vermehrten Sanitäter- und Notarzteinsätze, aber die Kräfte hatten trotzdem gut zu tun. Neben kleineren Feuern an Böschungen gab es auch zwei Groß-Einsätze. Zuerst brannten gegen 22 Uhr in Frechen-Hücheln im Bereich der Quarzwerke rund 300 Quadratmeter Mischwald. Die Feuerwehr war mit fast 60 Kräften drei Stunden vor Ort - und das Löschen war anstrengend, weil das Gelände wegen des steilen Hanges sehr unwegsam war. Gegen Mitternacht wurde dann die Feuerwehr in Bedburg alarmiert, dort brannten an der Straße zwischen Broich und Rath rund 2.000 Quadratmeter mit Strohballen. Rund 30 Feuerwehrleute und Bauern aus der Nachbarschaft hielten das Feuer über Stunden in Schach, während das Stroh kontrolliert abbrannte.Noch bis in die Morgenstunden gab es Glutnester, die überwache aktuell aber der zuständige Bauer selbst, heißt es von der Feuerwehr.