
Zwar sind auch hier die Bahnen der KVB den ganzen Tag ausgefallen, aber die REVG wurde nicht bestreikt. Deshalb gab es auch keine größeren Probleme, heißt es dort. Die Schülerverkehre konnten ziemlich planmäßig fahren, so eine erste Bilanz der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft. Allerdings waren viele Busse voller als sonst. Bei den Kölner Verkehrsbetrieben bleiben seit 3 Uhr alle Stadtbahnen im Depot. Das betrifft auch die Linie 7 nach Frechen, die 16 über Wesseling und die 18 nach Hürth und Brühl. Im KVB-Busverkehr werden nur die Fahrten stattfinden, die durch Subunternehmer durchgeführt werden. In der Fahrplanauskunft der KVB werden diese Fahrten angezeigt. Pendler sollten, wenn es geht auf die Deutsche Bahn, die Mittelrheinbahn, die Regionalbahnen, die Regionalexpressbahnen oder S-Bahnen ausweichen - sie sind nicht von dem Streik betroffen.
REVG wird nicht bestreikt
Die REVG wird am Dienstag nicht bestreikt. Alle Buslinien fahren nach dem üblichen Fahrplan, heißt es von der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft. Allerdings rechnet die REVG mit deutlich mehr Fahrgästen, weil viele Pendler wegen des Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di im ÖPNV auf die Busse umsteigen werden. Es kann deshalb auf allen Linien voll werden und zu Verspätungen kommen. Außerdem werden viele Anschlussfahrten mit anderen Verkehrsunternehmen wie zum Beispiel mit der KVB vom Streik betroffen sein, heißt es von der REVG.
Deshalb wird gestreikt
Die Gewerkschaft ver.di will einen bundesweiten Tarifvertrag für rund 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchsetzen. Die Arbeitgeber stünden einer solchen einheitlichen Regelung bislang ablehnend gegenüber, so die Gewerkschaft.