
Damit soll der Strukturwandel im rheinischen Revier weiter vorangetrieben werden. Am Nachmittag muss noch der Bundesrat zustimmen.
Für die Kommunen im Rhein-Erft-Kreis ist der Beschluss ein wichtiger Schritt, weil es jetzt endlich eine gesetzliche Grundlage gibt, sagt Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach.
Auch Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck ist mit dem Kohleausstiegsgesetz zufrieden. Es sei ein guter Kompromiss gefunden worden, der alle wesentlichen Aspekte berücksichtig, so Spürck. Aus Kerpener Sicht begrüßt der Bürgermeister auch den Erhalt des Hambacher Forstes und der Kartbahn.
Die Grünen hingegen werfen CDU und SPD vor, eine große Chance auf echten Klimaschutz verpasst zu haben.
Mit dem heute beschlossenen Kohleausstiegsgesetz könnten die Pariser Klimaschutzziele nicht erreicht werden, heißt es in einer Mitteilung.
Insgesamt stehen jetzt rund 40 Milliarden Euro Fördergelder vom Bund für die betroffenen Kohlereviere zur Verügung.
Wie viel von dem Geld bei den Kommunen im Rhein-Erft-Kreis ankommt, ist noch nicht klar.
Sie können sich mit Projekten und Ideen in Zukunft um Fördergelder bewerben.