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Rhein-Erft: Razzien wegen Corona-Soforthilfebetrugs
© Polizei
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Rhein-Erft: Razzien wegen Corona-Soforthilfebetrugs

Als Corona kam, halfen finanzielle Soforthilfen vielen Selbstständigen im Rhein-Erft-Kreis aus der Patsche, andere sollen sich so aber illegal Geld erschlichen haben. Am Dienstagmorgen hat die Polizei im Rhein-Erft-Kreis, in Köln, im Kreis Euskirchen und in Aachen knapp 40 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Jetzt hat sie Bilanz gezogen.

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Insgesamt geht es um 44 Beschuldigte. Sie sollen zwischen März und Mai 2020 etwa 90 Corona-Soforthilfeanträge an die Kölner Bezirksregierung gestellt haben. Verluste aus ihrer Selbstständigkeit sollen sie dabei nur vorgetäuscht haben. Unter dem Strich sollten die Beschuldigten so etwa 800.000 Euro bekommen, knapp 400.000 waren laut der Polizei schon ausgezahlt. Zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen nahm die Polizei heute fest. Die Ermittlungen dauern weiter an. Knapp 200 Polizisten waren am Morgen im Einsatz.

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