
Rhein-Erft: Rathäuser an Rosenmontag zu
Keine Züge, keine Sitzung, kein Straßenkarneval – Corona bremst die Jecken auch in diesem Jahr aus. Trotzdem halten viele Städte im Rhein-Erft-Kreis am Brauchtum fest. Auch wenn nicht gefeiert wird - gearbeitet werden muss in den Rathäusern an Rosenmontag auch nicht.
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Bergheim und Brühl pflegt das rheinische Brauchtum, heißt es und bleiben bei dem freien Tag. Genau so machen es auch Erftstadt, Hürth, Kerpen, Pulheim und Frechen – die Büros bleiben an Rosenmontag zu. Das gilt auch fürs Kreishaus in Bergheim. An allen anderen Tagen, also Weiberfastnacht, Karnevalsfreitag und Veilchendienstag läuft dann alles wie immer, heißt es. Dann gelten die üblichen Öffnungszeiten. Nur Bedburg und Elsdorf gehen noch einen Schritt weiter. Rosenmontag ist frei als kleiner Corona-Ausgleich für die Kollegen, so eine Sprecherin aus Bedburg. An Weiberfastnacht wird im Bedburger, im Elsdorfer ud auch im Hürther Rathaus nur bis mittags gearbeitet. Ganz anders sieht es in diesem Jahr in Köln aus. Dort haben alle städtischen Dienststellen an allen Karnevalstagen ganz normal geöffnet.