Rhein-Erft: NRW-Regierung plant Mindestabstand für Windräder

Sie sollen in Zukunft sehr viel Strom produzieren, trotzdem gibt es immer wieder Streit um sie. Hinsichtlich des Baus von Windrädern will die NRW-Landesregierung jetzt ein neues Gesetz auf den Weg bringen, demnach gilt zukünftig ein Mindestabstand von 1.000 Metern zu Wohngebieten.

Voraussetzung ist, dass das Wohngebiet mindestens zehn zusammenstehende Wohnhäuser umfasst. Das NRW-Bauministerium und das Wirtschaftsministerium betonen, dass die Ausbauziele bei der Windenergie in NRW auch mit 1000-Meter-Abstand eingehalten werden können. Der Landesverband Erneuerbare Energien bezweifelt das. Die Landesregierung folge mit diesem Gesetz vor allem den Windkraftgegnern. Pläne für neue Windräder gibt es auch im Rhein-Erft-Kreis, zum Beispiel in Kerpen und Elsdorf. Nach ersten Einschätzungen der Verantwortlichen würde eine 1.000 Meter-Grenze hier aber keinen Widerspruch zu den Plänen bedeuten.

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