
Rhein-Erft: Nach Flutkatastrophe viel Arbeit für Handwerker
Maurer, Installateure, Maler oder Bodenleger – auch vier Wochen nach der Flutkatastrophe sind Handwerker in den Flutgebieten unermüdlich im Einsatz. Die Betriebe hatten auch schon vorher gut zu tun – jetzt sind sie auf lange Sicht ausgelastet.
Veröffentlicht: Montag, 16.08.2021 15:58
Zu dieser Einschätzung kommt die Kölner Handwerkskammer. Wegen der großen Nachfrage müssen Betroffene vielleicht auch etwas länger auf ihren Handwerker warten. Einige Kunden sind laut Handwerkskammer freiwillig auf der Warteliste nach hinten gerückt und haben den Flutopfern den Vorrang gegeben. Laufende Projekte können aber nicht ohne weiteres unterbrochen werden. Erschwerend kommt für viele Handwerker dazu, dass sie selbst Flutopfer sind. Nach Schätzung der Kölner Handwerkskammer sind im Rhein-Erft-Kreis rund 375 Handwerksbetriebe von der Katastrophe betroffen. Die Kammer schätzt, dass der durchschnittliche Schaden rund 150.000 Euro beträgt. Einige Betriebe waren so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie bis auf den Rohbau entkernt werden mussten. Sie sind auf lange Sicht arbeitsunfähig. Andere Betriebe mussten drei Wochen intensiv aufräumen und konnten jetzt wieder loslegen.