Rhein-Erft: Nach Ärger um Impfung - Bundestagskandidat zieht zurück

Der Ärger um die Impfung des FDP-Kreisvorsitzenden Ralph Bombis geht weiter. Jetzt hat ein Hürther FDP-Mitglied Konsequenzen gezogen. Martin Grabmann wird nicht mehr als Bundestagskandidat für die FDP Rhein-Erft antreten.

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Mehr als das Fehlverhalten von Bombis schockiere ihn der Umgang des Kreisvorstandes und vieler Stadtverbände, heißt es in einer Erklärung. Sie würden dieses Verhalten und die fehlenden Konsequenzen einfach hinnehmen und weitermachen, als wäre nichts passiert. Unter diesen Bedingungen stehe er nicht mehr zur Verfügung, so Grabmann weiter. Der Kreisvorsitzende der Rhein-Erft-FDP war in die Kritik geraten, weil er sich in seiner Funktion als Geschäftsführer von drei Seniorenheimen gegen das Coronavirus hatte impfen lassen. Der 49-Jährige hatte seine Impfung verteidigt. Er sei regelmäßig in den Pflegeeinrichtungen, daher gehe es bei seiner Impfung auch um den Schutz der Bewohner und Mitarbeiter. Inzwischen hat sich die Bezirksregierung Köln eingeschaltet und Stellungnahmen von den zuständigen Gesundheitsämtern angefordert.

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