
Rhein-Erft: Mit Maske und Stift ins Wahlbüro
Sie gehören seit ein paar Monaten zum Alltag: Schutzmaßnahmen vor dem Corona-Virus. Bei der Kommunalwahl am 13. September gibt’s da keine Ausnahme. Die Städte planen aktuell den Wahltag und haben teils sehr eigene Wege gefunden, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.09.2020 17:40
Egal wo wir wählen, Mund-Nasen-Masken und Abstand halten sind Pflicht. Die Wahlhelfer werden mit Masken oder Face-Shields ausgestattet. Unter anderem in Elsdorf, Erftstadt, Frechen und Brühl gibt es zusätzlich Plexiglasscheiben als Spuckschutz. Die Stadt Frechen rät, einen eigenen Kugelschreiber für´s Kreuz mitzubringen. Wesseling hat extra „Wesseling wählt“-Kugelschreiber bestellt, die bei Bedarf an Wähler ausgegeben werden. Bedburg setzt in den drei großen Wahlgebäuden Realschule, Grundschule Kaster und Grundschule Bedburg einen Ordnungsdienst ein, um die Besucherströme zu steuern. Das alles können aber nur erste Planungen sein, denn für kommenden Dienstag ist eine neue Schutzverordnung mit Vorgaben für den Wahltag angekündigt. Einige Wahlbüros mussten so oder so verlegt werden, weil sie zu klein waren, um die Abstände einzuhalten, zum Beispiel in Pulheim. In Wesseling ist ein Wahllokal normalerweise im CBT-Seniorenheim, das geht in diesem Jahr natürlich nicht.