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Laut Deutschem Gewerkschaftsbund beziehen bei uns im Kreis knapp 20 Prozent der Arbeitnehmer Mindestlohn. Allerdings freuen sich die Gewerkschaften über die Erhöhung nur bedingt. Denn die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise könne auch der neue Mindestlohn nicht auffangen, heißt es vom DGB. Insofern könnten die Betroffenen kaum am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen, sondern müssten sich im Gegenteil noch große Sorgen machen, was im Herbst und Winter auf sie zukomme. Vor diesem Hintergrund unterstützen die Gewerkschaften die EU-Pläne, dass Übergewinne der großen Energie- und Mineralölkonzerne abgeschöpft werden.
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