
Rhein-Erft: Maskenverweigerer sorgen für viele Einsätze
Auch im Kreis gibt es viele Vorfälle mit aggressiven Maskenverweigern. Häufig reagieren Menschen in Supermärkten über, wenn sie vom Personal auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht werden, heißt es von der Polizei.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.10.2021 13:17
Mehrfach musste die Polizei anrücken, weil das Personal bedroht wurde. In einem Fall hat ein wütender Mann in einer Bäckerei mehrere Teller von der Theke gefegt, so die Ermittler. In einem Biergarten sind der Betreiber und ein Gast aneinandergeraten, weil der Gast beim Gang zum Klo keine Masken tragen wollen. Mehrere Jugendliche sollen sich eingemischt haben – das Ganze endete in einer Schlägerei. Für zwei Bayern endete ihr Besuch im Kreis mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Sie wollten ohne Maske in einem Hotel einchecken – das Hausverbot haben sie ignoriert, so das der Besitzer die Polizei rief. Gerufen wurden die Beamten auch zu einem Vorfall in einer Unterführung. Dort hatten fünf Mädchen ohne Abstand und ohne Maske laut Musik gehört. Eine Zeugin, die an die Maskenpflicht erinnert hat, soll von einem Mädchen mit einer Teleskopstange angegriffen worden sein. Und erst vor wenigen Tagen gab es einen Notruf aus einer Tankstelle. Dort hatte ein Mann abfällige Bemerkungen gegenüber der Verkäuferin gemacht, die ihn auf die Maskenpflicht hinwies. Da er dabei auch auf den Mord an einer Tankstelle in Idar-Oberstein zu sprechen kam, rief die Frau die Polizei. Laut der Ermittler gab es in diesem Fall aber keine Gewalt und Waffen waren auch nicht im Spiel.