
Rhein-Erft: Luftmessgeräte sollen Klassen beim Lüften helfen
Um das Risiko von Corona-Ausbrüchen an Schulen zu senken, wollen fast alle Städte im Kreis dutzende Luftmessgeräte anschaffen. Die auch als CO2-Ampeln bekannten Geräte sollen das Lüften in den Klassenräumen systematisieren.
Veröffentlicht: Montag, 16.11.2020 06:07
Bisher gibt es solche Geräte bei uns nur vereinzelt und auch der Planungsstatus ist je nach Stadt sehr unterschiedlich: Pulheim, Elsdorf und Erftstadt etwa prüfen noch, was genau sie anschaffen wollen. Schon sehr konkrete Angaben gibt es dagegen aus Bergheim dort sollen in den nächsten Wochen alle Klassenräume CO2-Ampeln bekommen. Dafür plant die Stadt 20.000 Euro ein. Frechen erwartet bis Ende November fast 50 Geräte, die auf die Schulen verteilt werden sollen. Auch Bedburg hat CO2-Ampeln bestellt, die in den nächsten Tagen ankommen sollen. Wesseling plant 5 mobile CO2-Messgeräte je Grundschule und 10 je weiterführende Schule. Mobile Luftfilter sehen die meisten Städte eher skeptisch – unter anderem weil einige Modelle sogar als gesundheitsschädlich gelten. Nur Wesseling setzt gezielt darauf. Dort plant die Verwaltung die Anschaffung der Luftreiniger für insgesamt 25 Klassenräume, verteilt auf verschiedene Schulen. Kitas spielen bei den Städten insgesamt eher eine untergeordnete Rolle, was Luftmessgeräte angeht. Nur Bedburg hat zugesagt, auch die Kitas mit CO2-Ampeln auszustatten, Frechen kann dazu noch nichts sicher sagen.