
Rhein-Erft: Lolli-Test ist nicht überall gewünscht
In vielen Haushalten an Rhein und Erft wird gerade über die sogenannten Lolli-PCR-Tests diskutiert. Viele Eltern von Kita- und Grundschulkindern würden sich diese Tests für ihren Nachwuchs wünschen. Nicht alle werden ihn bekommen.
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021 22:00
Für die Grund- und Förderschulen hat der Rhein-Erft-Kreis eine Anfrage zu Freigabe der Tests und zur Finanzierung ans Land gestellt, die Antwort steht noch aus. Bei den Kitas liegt die Entscheidung – Stand jetzt – in den Händen der Träger. Viele Städte sagen aber, dass sie erstmal mit den Schnelltests vom Land arbeiten und keinen Alleingang planen, auch aus Kostengründen. Generell würden viele unsere Städte die Lolli-PCR-Tests aber in ihren Einrichtungen anbieten wollen. Ein Nein kommt aktuell nur aus Bedburg und Wesseling. Die beiden Städte kritisieren, das bei diesen Tests das Ergebnis nicht sofort zu sehen ist, sondern die Probe im Labor ausgewertet wird. Möglicherweise infizierte Kinder seien daher noch unbemerkt einen Tag in der Kita. Außerdem laufe die Testung mit den Schnelltests gut.