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Rhein-Erft: Leichte Impfflaute - Erstimpfungen kaum gefragt
© Radio Erft / Symbolbild
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Rhein-Erft: Leichte Impfflaute - Erstimpfungen kaum gefragt

Der große Run auf eine Impfung ist an Rhein und Erft wieder abgeflacht. Nicht nur die mobilen Impfaktionen des Kreises werden weniger besucht. Auch Hausärzte berichten von einem deutlichen Rückgang.

Veröffentlicht: Freitag, 21.01.2022 07:09

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Viele vereinbarte Booster-Termine würden abgesagt, weil die Patienten sich schon vorher irgendwo die Spritze abgeholt hätten. Die Impfwilligen sind durch, jetzt müsse man die erreichen, die sich bislang nicht impfen oder boostern lassen wollten. Vor allem die Gruppe der Ungeimpften werde aber kaum kleiner, heißt es vom Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung im Kreis. Laut Zahlen des Rhein-Erft-Kreises gab es etwa am Dienstag knapp 150 Erstimpfungen. Fast die Hälfte waren Kinder zwischen fünf und elf Jahren, die erst seit kurzem geimpft werden können. Das meiste sind Booster-Impfungen. Der Kreis hat auf den geringeren Zulauf reagiert und ermöglicht zum Beispiel im Impfzentrum jetzt auch Impfungen ohne Termin. Damit keine Dosen verfallen, ordern Impfärzte wieder weniger oder bieten ihre Bestände Praxen an, die aktuell noch mehr Bedarf haben. Einige wenige Dosen mussten aber auch mal weggeworfen werden, heißt es. Sollte die Stiko eine vierte Impfung empfehlen, rechnen die Verantwortlichen natürlich mit einem erneuten Ansturm auf die Praxen und Impfaktionen des Kreises. Das habe man im Blick und reagiere bei der Bestellung der Dosen entsprechend, heißt es.

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