
Flüchtlingswelle, Corona-Pandemie und der vorzeitige Ausstieg aus der Braunkohle – Michael Kreuzberg hat in seiner Amtszeit als Landrat ordentlich zu tun gehabt. Bei allen Themen war es Kreuzberg wichtig, einen möglichst breiten Konsens herzustellen und das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken. Das habe er auch in den Kreistagssitzungen immer versucht. Ähnliches gilt für das Aushandeln des Kohlekompromiss. Kreuzberg war Mitglied der sogenannten Kohlekommission und ist mit den erzielten Ergebnissen im Großen und Ganzen zufrieden. Gerade für den Rhein-Erft-Kreis ist der Strukturwandel aus seiner Sicht eine gute Chance, noch stärker zu werden. Zufrieden ist Kreuzberg auch damit, dass es dem Rhein-Erft-Kreis gelungen ist, relativ schnell eine eigene Verkehrsgesellschaft mit eigenen Bussen und eigenen Fahrern auf die Beine zu stellen. Seinen Ruhestand will er nach eigenen Angaben vor allem für seine ehrenamtliche Arbeit als Präsident des Zentral-Dombau-Vereins und als Senatspräsident der Ehrengarde der Stadt Köln nutzen.