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Rhein-Erft: Kriminalitätsstatistik 2021 veröffentlicht
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Rhein-Erft: Kriminalitätsstatistik 2021 veröffentlicht

Die Straftaten im Rhein-Erft-Kreis sind im letzten Jahr leicht angestiegen. So liegen die Fallzahlen knapp sechs Prozent über denen aus 2020. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die Polizei am Montag vorgestellt hat.

Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 15:05

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Gleichzeitig ist aber auch die Aufklärungsquote so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Anstiege bei den Straftaten gab es beispielsweise bei den Rauschgiftdelikten oder der Verbreitung und dem Besitz von Kinderpornografie. Hier sei der Anstieg aber vor allem auf verstärkte Ermittlungen und nicht auf mehr Straftaten zurückzuführen, heißt es von der Polizei. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist dagegen weiter zurückgegangen. Dafür seien vor allem auch technische Absicherungen wie Alarmanlagen verantwortlich.

Am stärksten sind die Fallzahlen der Straftaten im Vergleich zu 2020 in Wesseling, Frechen und Bergheim gestiegen. Während der Anstieg in Wesseling und Bergheim nicht auf bestimmte Schwerpunkte zurückzuführen ist, gibt es in Frechen einen konkreten Auslöser – das Postverteilungszentrum. Denn hier haben Zollfahnder im letzten Jahr rund 900 Fälle von Handel mit Betäubungsmitteln feststellen können.

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Keine Straftaten bei unangemeldeten Corona-Demos

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Auch bei uns im Rhein-Erft-Kreis gab es in den letzten Wochen immer wieder unangemeldete Demonstration mit Corona-Bezug, sogenannte „Spaziergänge“. Abgesehen von Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz kam es hier aber bisher noch nicht zu Straftaten durch die Teilnehmer. Das sagte die Polizei im Rahmen der der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2021. Trotzdem betont Landrat Frank Rock in dem Zusammenhang nochmal, dass die Demonstranten ihre Versammlungen anmelden sollten. "Jeder soll demonstrieren und die Demonstration anmelden, das ist das gute Recht jedes Einzelnen. Aber man sollte Dinge nicht verharmlosen, indem man einfach Spaziergang dazu sagt." In den letzten Wochen waren beispielsweise fünf von elf Demonstrationen mit Corona-Bezug vorher nicht angemeldet.

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