Rhein-Erft: Kreis wirft Bund und Stiko Informationschaos vor

Mit Blick auf die neusten Ankündigungen zu Booster-Impfungen kritisiert der Kreis Bund und Stiko.

Gesundheitsminister Spahn fordere jetzt schon die Auffrischungsimpfung nach 5 Monaten und der Chef der ständigen Impfkommission verkünde offenbar anstehende Änderungen spät abends in einer Talkshow. Dieses Informationschaos lasse einen nur noch den Kopf schütteln. Denn es wecke falsche Erwartungen bei den Bürgerinnen und Bürgern. Das Gesundheitsamt betont daher, dass die Impfteams bei der bisherigen Booster-Strategie bleiben, bis es offiziell neue Vorgaben der Stiko gibt. Man werde bei bei den hauseigenen Angeboten nur diejenigen impfen, deren zweite Spritze sechs Monate her sei. Heißt konkret: Wer also zum Beispiel zu den mobilen Impfteams des Kreises kommt und eine frühzeitige Auffrischung will, wird abgewiesen.

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