
Rhein-Erft: Kreis sieht keine groben Fehler in Corona-Zeit
So etwas wie die Corona-Pandemie hat bislang wohl kaum einer von uns erlebt. Täglich hat sich die Lage verändert und die Behörden mussten vieles entscheiden. Der Rhein-Erft-Kreis hat sich dabei nach eigener Aussage keine groben Schnitzer erlaubt.
Veröffentlicht: Dienstag, 29.06.2021 07:54
Es gibt aber von verschiedenen Seiten auch immer wieder Kritik: der Kreis sei zu passiv und warte oft auf Vorgaben des Ministeriums, statt selber Lösungen zu entwickeln. Kreisgesundheitsdezernent Christian Nettersheim begründet es mit der Organisation: der Kreis müsse sich immer mit allen zehn Städten abstimmen. Köln muss diesen Schritt nicht gehen und kann deshalb schneller Entscheidungen treffen, so Nettersheim. Beispiel: Lolli-Test. Der Kreis hätte diesen nicht einfach in den Schulen einführen können, sondern musste sich da mit den Städten als Träger abstimmen.