
Rhein-Erft: Kreis arbeitet an besseren Warnsystemen
Per SMS aufs Handy oder durch verbesserte Sirenen - so sollen Menschen hier im Kreis zukünftig in Notfällen gewarnt werden. Seit der Flutkatastrophe vor einem Jahr arbeitet der Rhein-Erft-Kreis an verschiedenen Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.07.2022 05:45
So schafft der Kreis aktuell die technischen Voraussetzungen für das so genannte Cell-Broadcasting, heißt es von einem Sprecher. Darüber sollen Behörden dann auch ohne Zugriff auf das Internet regionale Warnungen per SMS verbreiten können. Und auch über Sirenen sollen die Menschen im Kreis in Zukunft besser gewarnt werden können. Dazu arbeitet der Kreis gemeinsam mit den Kommunen an der Verbesserung und dem Ausbau des Sirenen-Systems. Außerdem gibt es seit Anfang April beim Kreis ein neues, eigenständiges Amt, um die verschiedenen Aufgaben im Katastrophenfall noch besser zu koordinieren. Ziel ist es, die Aufgabenbereiche von Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz zukünftig gebündelt zu bearbeiten.