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Rhein-Erft: Krankenhäuser fordern Hilfe
© Symbolbild (Pixabay)
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Rhein-Erft: Krankenhäuser fordern Hilfe

Die Corona-Krise trifft auch die Kliniken im Rhein-Erft-Kreis hart. Abgesagte Operationen und eine geringere Bettenbelegung durch Corona sind an der Tagesordnung.

Veröffentlicht: Sonntag, 28.02.2021 08:40

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Auch am St. Katharinen Hospital in Frechen, am Marienhospital in Erftstadt und dem Hubertuskrankenhaus in Bedburg sind die Erlöse und Belegungen im Januar um rund ein Fünftel eingebrochen. Zwar seien die Zahlen nach Weihnachten gut runtergegangen – die Mutanten treiben sie jetzt aber wieder in die Höhe, heißt es vom Geschäftsführer der drei Kliniken, Jacob-Josef Schall. Trotzdem müssten die Kliniken weiter funktionieren. Denn im Lockdown ist die Zahl der Unfälle deutlich rückläufig, Herzinfarkte und Schlaganfälle würden aber keine Pause machen und müssten behandelt werden. Außerdem entstehen den Kliniken hohe Zusatzkosten durch die vielen Tests und wenn Personal in Quarantäne muss, dann muss Fremdpersonal eingesetzt und bezahlt werden, so Schall. Deshalb seien alle Häuser dringen auf Hilfen angewiesen. Eine verlässliche Zusage für einen echten Rettungsschirm für das gesamte Jahr 2021 hat auch die Krankenhausgesellschaft NRW gefordert. Sie sieht die Pandemie als Existenzrisiko für Kliniken. Ähnlich sieht das auch das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim. Dort ist man aber zuversichtlich, dass das Versprechen von Gesundheitsminister Spahn eingehalten wird, dass kein Krankenhaus durch die Corona-Pandemie zu Schaden kommen soll.

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