
Rhein-Erft: Keine größeren Probleme durch Nutrias
Das Nagetier Nutria breitet sich in Teilen von NRW gerade besonders stark aus – das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Jagdverbandes. Nach Angaben des Erftverbandes ist die Population im Rhein-Erft-Kreis aber seit Jahren auf einem gleichbleibenden Niveau.
Veröffentlicht: Montag, 21.11.2022 15:23
Und während die Nutrias an anderen Orten auch schon für größeren Ärger sorgen, sei das bei uns nicht der Fall, heißt es. So zerstören die Nagetiere laut Medienberichten beispielsweise am Niederrhein Deiche und Uferbefestigungen – und gefährden damit den Hochwasserschutz. Im Rhein-Erft-Kreis seien die Nutrias dagegen eher ein Problem für die Landwirte, weil die Nagetiere ihre Feldfrüchte essen. Um zu verhindern, dass sich die Nutrias auch bei uns weiter ausbreiten, weist der Erftverband aber nochmal darauf hin, dass Spaziergänger die Tiere auf keinen Fall füttern sollten.