
Dadurch sind die Pegel in den Wasserläufen so sehr gesunken, dass jede weitere Entnahme die Gewässer beeinträchtigen würde. Einige Gewässer seien sogar schon komplett ausgetrocknet. Das vorhandene Wasser heizt sich stark auf, damit sinkt der Sauerstoffgehalt – Tiere und Pflanzen sterben an. Weitere Wasserentnahmen würden die Situation verschärfen. Der Kreis folgt damit der Allgemeinverfügung der Bezirksregierung: danach ist die Wasserentnahme aus der Erft und ihren Nebengewässern schon seit Dienstag in weiten Teilen verboten.
Das Entnahmeverbot gilt jetzt für alle Bäche und Gräben im gesamten Kreisgebiet. Damit wird der Anlieger- und Allgemeingebrauch, der die Wasserentnahme an Gewässern regelt, eingeschränkt. Ausnahme bildet der Bereich der Erft und der von ihr abzweigenden und wiedereinleitenden Gewässer ab der Wiebacheinleitung vor Bergheim.