
Rhein: Erft: Kein Fischsterben durch Hitzesommer
Der heiße Sommer hat den Flussfischen zwar teils schwer zu schaffen gemacht. Ein massenhaftes Fischsterben habe es aber nicht gegeben. Das haben Experten vom Büro für fisch- und gewässerökologische Studien jetzt bekannt gegeben.
Veröffentlicht: Freitag, 21.10.2022 14:57
Es sei bei weitem nicht so dramatisch gewesen, wie im Hitze-Sommer 2003. Damals seien massenhaft Fischkadaver im Rhein geschwommen. Zwar habe die Wassertemperatur teils bei 26 Grad gelegen, das hätten Forelle und Lachs aber gerade noch so überstanden. Laut der Koblenzer Bundesanstalt für Gewässerkunde muss die Wassertemperatur für ein massenhaftes Fischsterben zwar die 25 Grad überschreiten – das aber mindestens 40 Tage hintereinander. Das sei in diesem Jahr aber nicht der Fall gewesen.