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Rhein-Erft: Jobcenter sieht sich gut gerüstet
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Rhein-Erft: Jobcenter sieht sich gut gerüstet

Ab Mittwoch können ukrainische Geflüchtete Hartz-4 beziehen. Das Jobcenter im Rhein-Erft-Kreis rechnet mit knapp 3.000 Personen, die zusätzlich betreut werden müssen. Dafür wird mehr Personal bereitgestellt, um viele Anträge in kurzer Zeit bearbeiten zu können.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.06.2022 14:18

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Das sei machbar, heißt es vom Jobcenter. Auch aufgrund der Erfahrungen mit syrischen Flüchtlingen vor sieben Jahren. Im Nachgang wurden zum Beispiel Netzwerke mit ehrenamtlichen Betreuern und den Städten ausgebaut. Um Sprachproblemen vorzubeugen, greift das Jobcenter auf Mitarbeiter mit entsprechenden Sprachkenntnissen zurück und hat kurzfristig Integrationsfachkräfte mit Fremdsprachkenntnissen eingestellt. Zusätzlich wurde die Homepage überarbeitet und es gibt eine Informations-Hotline für ehrenamtliche Helfer. Viele Ukrainer wurden in den letzten Wochen auch schon über die neue Antragsstellung beim Jobcenter informiert. Das Jobcenter bündelt die Leistungen zum täglichen Leben, es finanziert Wohnungen und vermittelt Qualifizierungsmaßnahmen. Bislang bekamen die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine geringere Unterstützung aus dem Asylbewerberleistungsgesetz. Jetzt werden sie anerkannten Asylbewerbern gleichgestellt. Damit haben sie Anspruch auf Hartz-4 und einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt.

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