Rhein-Erft: Immobilien behalten trotz Corona ihren Wert

Jeder, der im Rhein-Erft-Kreis ein Haus oder eine Wohnung kaufen will weiß: das wird teuer. Daran wird sich auch in Zukunft nicht so schnell was ändern. Davon geht die LBS – also Bausparkasse der Sparkassen – in einer aktuellen Studie aus. Gut für Immobilienbesitzer, schlecht für Käufer.

Der allgemeine Preisanstieg könnte durch Corona und die Folgen zwar spürbar abgebremst werden. Da die Nachfrage nach eigenem Wohneigentum aber weiter steigt, rechnet die LBS keinesfalls mit einem Preisverfall. Die Lage ist weiterhin entscheidend: In Bedburg kostet ein neues, freistehendes Einfamilienhaus im Schnitt zum Beispiel 280.000 Euro, in Erftstadt 310.000, in Brühl 405.000 Euro, in Frechen 425.000 und in Pulheim sind es sogar 450.000 Euro. Bei neuen Etagenwohnungen geht die Bandbreite von 176.000 Euro in Elsdorf über Bergheim mit 244.000 Euro, Kerpen mit 256.000 Euro und Wesseling mit 282.000 bis zum Spitzenreiter Hürth mit über 330.000 Euro. Insgesamt sind laut Studie die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr bei uns um sieben Prozent gestiegen, NRW-weit waren es zehn Prozent.

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