Rhein-Erft: Hotels und Gaststätten warten auf Gelder

Die Gastwirte und Hoteliers an Rhein und Erft warten immer noch. Bisher sind die vom Bund angekündigten Ausgleichszahlungen für den Lockdown nicht da.


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Denn sie können überhaupt erst am 25. November beantragt werden, kritisiert der Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbandes Rhein-Erft, Georg Frey. Das bringe viele Kollegen im Rhein-Erft-Kreis in Bedrängnis. Die Gelder müssten noch in diesem Monat fließen, denn jetzt müssten Pachtkosten und Löhne gezahlt werden, so Frey. Und viele Betrieben haben ihre Rücklagen bereits im ersten Lockdown aufgebraucht. Ein Hotel in Kerpen hat bereits aufgegeben und jetzt nach 30 Jahren Insolvenz angemeldet, so Frey. 

Flut von Anträgen

Probleme gibt es auch immer wieder mit dem Kurzarbeitergeld. Die Arbeitsagenturen seien mit der Flut der Anträge überlastet. Oft dauere es viel zu lange, bis Gelder fließen. Der DEHOGA fordert auch hier: die Beiträge müssen noch in diesem Monat ausgezahlt werden. Damit der November trotz der angekündigten Hilfen nicht das Ende für viele gastronomische Betriebe bedeutet, hat sich der DEHOGA mit einem Brandbrief jetzt an Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten gewandt. 

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