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Rhein-Erft: Hohe Steuersätze für Grundstücke und Gewerbe
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Rhein-Erft: Hohe Steuersätze für Grundstücke und Gewerbe

Wenn es um Grund- und Gewerbesteuern geht, verlangen die Städte im Rhein-Erft-Kreis eher mehr von Grundstücksbesitzern und Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommen die Landesstatistiker von IT NRW.  

Veröffentlicht: Montag, 21.06.2021 13:10

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Die Landesstatistiker haben die Hebesätze des Jahres 2020 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis:  Haus- und Grundstücksbesitzer im Rhein-Erft-Kreis müssen ordentlich Grundsteuer B an die Städte bezahlen. Nach den Auswertungen der Landesstatistiker gehören Elsdorf, Erftstadt, Bedburg und Kerpen zu den 100 Städten in NRW mit den höchsten Sätzen. Auch in Bergheim, Brühl und Pulheim sind die Sätze vergleichsweise hoch. Besser sieht es in Frechen, Wesseling und Hürth aus: sie gehören zwar auch nicht zu den preiswerten Städten in NRW, liegen aber immerhin im Mittelfeld. Im Gewerbesteuer-Ranking schneidet der Rhein-Erft-Kreis insgesamt eher schlecht ab: alle Städte gehören zu dem Drittel in NRW, in dem die höchsten Gewerbesteuersätze fällig werden. Besonders hoch sind die Sätze in Erftstadt: mit 565 Prozent liegt die Stadt NRW-weit in der Spitzengruppe der teuersten Städte, zum Vergleich: Monheim und Leverkusen verlangen am wenigstens mit 250 Prozent.

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