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Rhein-Erft: Hohe Nachfrage nach Grippeimpfung
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Rhein-Erft: Hohe Nachfrage nach Grippeimpfung

Die Grippeimpfung im Rhein-Erft-Kreis ist gefragt. In den Arztpraxen bei uns gibt es definitiv einen größeren Ansturm, sagt Matthias Schlochtermeier. Er ist Hausarzt in Hürth und Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung im Kreis. Er und viele seiner Kollegen hätten die höhere Nachfrage aber erwartet und entsprechend mehr Impfstoff bestellt.

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Eng könnte es aber weiterhin bei Patienten über 60 werden, für die in dieser Saison ein eigener hochdosierter Impfstoff hergestellt wurde. Besonders auffällig ist laut Schlochtermeier, dass sich vor allem jüngere Menschen die Grippeimpfung abholen, obwohl die Ständige Impfkommission sie für diese Gruppe gar nicht ausdrücklich empfiehlt. Bis kurz vor Karneval Ende Februar ist eine Impfung noch sinnvoll, es gibt also keinen Grund zur Eile, so der Hausarzt. Wegen des hohen Impfinteresses und den coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln rechnet Schlochtermeier auch in diesem Jahr nur mit einer leichten Grippewelle. Laut dem Landeszentrum Gesundheit in NRW wurde von Januar bis Anfang Oktober bislang ein Grippefall im Kreis gemeldet. In 2020 waren es demnach in den ersten zehn Monaten fast 650 Fälle.

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