Rhein-Erft: Hilfe nach der Flut startet

Zwei Monate nach der Flut können die Betroffenen endlich Gelder beantragen. Bis zu 12,3 Milliarden Euro sind für NRW im Topf und ab Freitag können die Anträge auf Wiederaufbauhilfe online beim Land gestellt werden.

Das Portal beim Land NRW ist unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe erreichbar. Wer aktuell wegen der Flutschäden keinen Internetanschluss oder keinen Computer hat, der bekommt Hilfe vom Rhein-Erft-Kreis. Es gibt Beratungsstellen in Erftstadt und in Hürth. Dort helfen geschulte Mitarbeiter beim Ausfüllen der Anträge, heißt es. Allerdings muss dafür vorher ein Termin vereinbart werden. Hilfe gibt es auch für Betriebe. Sie können sich an die Kölner Industrie- und Handelskammer wenden. Dort ist eine Hotline geschaltet und die IHK prüft die Anträge auf Vollständigkeit. Dann gehen sie weiter an die NRW.Bank. Einen ähnlichen Service bietet auch die Kölner Handwerkskammer an. Auch hier können sich alle betroffenen Handwerker aus dem Kreis weitere Infos und Hilfe holen.

Hilfsangebote zum Antrag auf Wiederaufbauhilfe

Hilfe vom Rhein-Erft-Kreis für Privatpersonen gibt es über Terminhotline unter 02271 – 83 22 22 2. Hier können montags bis freitags von 08.00 – 18.00 Uhr Termine für die Beratungsstellen in Erftstadt im Rathaus in Liblar und die Beratungsstelle in Hürth im Impfzentrum gemacht werden. Hier gibt es weitere Infos vom Kreis zur Wiederaufbauhilfe.

IHK-Hotline 0221 – 1640 33 33 oder www.ihk-koeln.de/aufbauhilfe

Handwerkskammer zu Köln unter 0221 – 2022 346 oder per E-Mail an betriebsberatung@hwk-koeln.de

Servicetelefon vom Land NRW unter 0211 - 4684 49 94

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