
Rhein-Erft: Händler schreiben Brandbrief an Abgeordnete
Die Diskussionen um das neue Infektionsschutzgesetz sind im vollen Gange, und der Einzelhandel bangt um seine Existenz. Deshalb hat das Center-Management des Hürth-Parks einen offenen Brief an den CDU-Bundestagsabgeordneten Kippels geschrieben.
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021 13:32
In dem Brief an den Bedburger Poltiker fordern der Hürth-Park und viele andere Einzelhändler, dass der Bundestag für wirkungsvolle, faire und nachvollziehbare Regelungen sorgen soll. Sie machen sich unter anderem dafür stark, ihre Geschäfte für Geimpfte und Getestete öffnen zu können. Aus ihrer Sicht werden Online-Händler bevorzugt - beispielsweise blieben trotz mehrfacher Corona-Ausbrüche die Logistikzentren globaler Online-Händler geöffnet, während die Geschäfte schließen mussten. Die Folge: der Online-Handel baut seine Marktanteile immer weiter aus und die Innenstädte veröden. Und die Mitarbeiter im Einzelhandel müssten um die Zukunft ihrer Jobs bangen. Der Bundestag wird voraussichtlich am Mittwoch das neue Infektionsschutzgesetz verabschieden, danach muss es noch durch den Bundesrat.