
Daraus geht hervor, dass nur gut 7 Prozent der Unternehmen eine Pause beim Ausbilden machen wollen. Kammerpräsident Wollseifer ist mit diesem Ergebnis grundsätzlich zufrieden – zumal ihmzufolge viele Unternehmen ums Überleben kämpfen: Manche Betriebe hätten monatelang schließen müssen, vielerorts seien Aufträge oder Kundschaft weggebrochen – und da, wo sie vorhanden seien, würden beispielsweise langsam Arbeitsmaterialien knapp. Trotzdem appelliert die Handwerkskammer an alle Betriebe, unbedingt auszubilden, um den immer massiver werdenden Fachkräftemangel abzuschwächen. Außerdem weist die Kammer auf verschiedene Fördergelder für Ausbildungsbetriebe hin. Denn die Umfrage habe auch gezeigt, dass ein Förderprogramm der Bundesregierung noch nicht einmal 10 Prozent der Firmen genutzt habe.