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Rhein-Erft: Gewerbesteuer bricht um 10 Prozent ein
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Rhein-Erft: Gewerbesteuer bricht um 10 Prozent ein

Die Pandemie trifft viele Städte hart. Um bis zu 40 Prozent sind die Gewerbesteuereinnahmen zum Beispiel in Köln eingebrochen. Deutlich glimpflicher sind bisher die Städte im Rhein-Erft-Kreis davongekommen.

Veröffentlicht: Montag, 07.09.2020 14:51

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Nach ersten Zahlen der Landestatistiker ist die Gewerbesteuer hier bei uns im zweiten Quartal 2020 um 10 Prozent eingebrochen. Rund 70 Millionen Euro haben die Städte eingenommen und damit fast 8 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders hohe Verluste bei der Gewerbesteuer gibt es nach Angaben der Landesstatistiker in Bedburg, Frechen und Pulheim. Aber es gibt auch zwei Städte, die trotz Corona-Krise ein Plus verzeichnen. So hat Hürth im zweiten Quartal 27 Prozent und damit fast 2 Millionen Euro mehr an Gewerbesteuer eingenommen. Den Vogel schießt Wesseling ab. Hier gibt es ein sattes Plus von fast 14 Millionen Euro bei der Gewerbesteuer im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings hat das nichts mit Corona oder dem Lockdown zu tun. Laut der Stadt Wesseling handelt es sich um die Nachzahlung eines großen Unternehmens aus dem Jahr 2018.  

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