Rhein-Erft: Geschäfte müssen wieder schließen

Shoppen mit Termin – ab dem kommenden Montag ist dieses Geschäftsmodell an Rhein und Erft schon wieder Geschichte. Die ersten leichten Lockerungen werden durch die von Bund und Ländern angekündigte „Notbremse“ wegen der hohen Infektionszahlen zurückgenommen.

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Für viele Einzelhändler im Kreis könnte das jetzt zu Beginn des Ostergeschäfts der Todesstoß sein, heißt es vom

Einzelhandelsverband an Rhein und Erft. Denn vor allem viele Modegeschäfte hätten mit Blick auf die ersten vorsichtigen Lockerungen und das angekündigte Frühlingswetter viel Ware geordert. Sie blieben jetzt nicht nur auf den aktuellen Sachen sitzen, sondern säßen ja auch noch auf Bergen von Frühlings- und Herbst- und Wintermode aus dem letzten Jahr, sagt Verbandssprecher Jörg Hamel. Viele Händler seien fassungslos und verzweifelt und wüssten nicht, wie sie weiter existieren sollten. Das alles werde auch dramatische Auswirkungen auf die Innenstädte haben. Wie sie in ein paar Jahren aussähen, wage er nicht zu prognostizieren, so Hamel weiter.

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