
Rhein-Erft: Geplanter Mindestlohn bringt Plus an Kaufkraft
Die Ampelkoalition in Berlin will den Mindestlohn auf 12 Euro anheben, davon würden tausende Menschen an Rhein und Erft profitieren. Das sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Nach ihren Angaben würden damit fast 40.000 Menschen bei uns mehr Geld verdienen, also gut jeder fünfte Beschäftigte.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.12.2021 15:31
Die NGG beruft sich auf eine Analyse des Pestel-Institut. Danach arbeiten etwa 9.000 Menschen bei uns zum Mindestlohn von aktuell 9,60 Euro. Über 30.000 liegen zwar drüber, verdienen aber trotzdem weniger als 12 Euro die Stunde. Vom neuen Mindestlohn würden demnach viele Beschäftigte in Hotels, Gaststätten, Bäckereien oder Metzgereien profitieren. Laut der Analyse würde die Kaufkraft im Kreis um rund 61 Millionen Euro im Jahr steigen und den Unternehmen höhere Umsätze bringen.