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Rhein-Erft: Gemischte Reaktionen auf früheres Braunkohle-Aus
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Rhein-Erft: Gemischte Reaktionen auf früheres Braunkohle-Aus

Die Ankündigung des vorgezogenen Ausstiegs aus der Braunkohle im Rheinischen Revier sorgt für gemischte Reaktionen im Rhein-Erft-Kreis. RWE und das NRW- und Bundeswirtschaftsministerium hatten gestern angekündigt, dass schon 2030 - und damit 8 Jahre früher als geplant - Schluss mit der Braunkohle sein wird.  

Veröffentlicht: Dienstag, 04.10.2022 16:03

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Weil die Siedlung Lützerath aber trotzdem nicht erhalten bleiben kann, ist die Entscheidung für die Linke im Kreis eine Niederlage für die Umweltschutzbewegung. Außerdem sei noch unklar, ob auch die Fördermittel für den Strukturwandel jetzt früher ausgezahlt werden. Auch die SPD Mittelrhein fordert, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen schnelleren Strukturwandel angepasst werden müssten. Denn die bisherigen Planungsprozesse hätten schon nicht mit dem Kohleausstieg bis 2038 mithalten können. Man sei aber stolz darauf, dass das Rheinische Revier in der aktuellen Energiekrise zur Versorgungssicherheit beitragen wird, da zwei Kraftwerksblöcke, die eigentlich Ende des Jahres stillgelegt werden sollten, noch bis 2024 am Netz bleiben.



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