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Rhein-Erft:  Geld vom Land für attraktive Innenstädte
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Rhein-Erft: Geld vom Land für attraktive Innenstädte

Die Stadt Brühl will mit Hilfe des Landes ihre Fußgängerzone aufmöbeln. Sie hat rund 400.000 Euro aus dem Fördertopf „Zukunft Innenstadt“ beantragt. Mit dieser Förderung will das Land die Verödung der City verhindern.

Veröffentlicht: Montag, 17.05.2021 13:32

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Leer stehende Läden, verlassene Fußgängerzonen und verödete Innenstädte – in Zeiten der Pandemie leider keine Seltenheit. Damit es nach Corona besser aussieht, hat die NRW-Landesregierung den Fördertopf „Zukunft Innenstadt“ noch mal aufgefüllt, auf jetzt insgesamt 100 Millionen Euro. Im Rhein-Erft-Kreis hat allerdings nur die Stadt Brühl aktuell Gelder daraus beantragt. Sie will insgesamt gut 400.000 Euro aus dem sogenannten Innenstadtfonds haben. Mit dem Geld will die Stadt Brühl unter anderem leerstehende Ladenlokale vorübergehend anmieten und günstig an Menschen mit innovativen Geschäftsideen weitervermieten. Außerdem soll es eine Ideenwerkstatt geben, und die Stadt will die HIERO-Brühl-App aufstocken. Andere Städte wie Elsdorf und Bedburg haben keine Fördermittel beantragt. Sie bekommen schon aus einem anderen Topf Geld vom Land, um damit ihre Innenstädte aufzumöbeln. Wesseling erfüllt die Voraussetzungen für die Förderung nicht, denn laut einer Stadtsprecherin gibt es hier keine leerstehenden Geschäfte, die die Stadt anmieten könnte. Frechen und Kerpen haben schon vor einigen Monaten Geld aus dem Fördertopf bekommen. Hürth hat keinen Antrag gestellt, und aus den anderen Städten gab es keine Rückmeldung.

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