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Rhein-Erft: Geänderte PCR-Lollitests an Grundschulen
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Rhein-Erft: Geänderte PCR-Lollitests an Grundschulen

Die Überlastung der Labore durch massenhafte PCR-Tests hat auch Auswirkungen auf die Grundschulen im Rhein-Erft-Kreis. Grundsätzlich soll weiter per „Lolli-PCR-Pooltest“ getestet werden, heißt es vom Kreis. Allerdings gibt es Änderungen bei der Auswertung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.01.2022 11:17

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Wenn ein Pool-Test positiv ist, dann werden ab sofort alle Schülerinnen und Schüler ein zweites Mal mit einem Schnelltest und nicht mehr mit einem PCR-Test getestet, heißt es vom Kreis. So sollen die Labore entlastet werden. Laut dem NRW-Schulministerium stünden dafür genügend Schnelltests bei den Schulen zur Verfügung. Neben dem Test in der Schule können die Schüler auch einen Bürgertest in einem Testzentrum machen und der Schule vorlegen, heißt es. Denn am Unterricht teilnehmen dürfen nur Schüler, die nach einem positiven Pooltest einen negativen Schelltest vorlegen können. Diese Änderungen bei der Auswertung der Lolli-Tests gelten nach aktuellem Stand nur für die Grundschulen. Bei den Förderschulen im Kreis bleibt das Testverfahren unverändert.

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Aussetzung der Präsenzpflicht gefordert

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Nach der Änderung bei den Lolli-Pool-Test fordert die NRW Landesschülervertretung jetzt die sofortige Aussetzung der Präsenzpflicht. Sie hält es für Unverantwortlich, dass in den Grundschulen bei positivem PCR-Pooltest die Schüler danach nur noch mit Schnelltests getestet werden. Das Land hatte die Änderungen am späten Dienstagabend an die Schulen weitergeleitet um so die Überlastung der Labore zu stoppen. Sehenden Auges würde die Ministerpräsidenten-Konferenz die Grundschüler mit diesen Änderungen gegen die Omikron-Wand fahren, heißt es. Offenbar sei eine Durchseuchung der Schulen die neue Strategie, so die Schülervertreter.

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