Rhein-Erft: Gastronomie braucht Hilfe bei längerem Lockdown

Die Hotels und Gaststätten müssen endlich die zugesagten Finanzhilfen bekommen. Und es muss klar sein, welche Unterstützung die Politik für Januar vorsieht. Das fordert der DEHOGA im Rhein-Erft-Kreis nach der Verlängerung des Lockdowns.


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Die Entscheidung ist laut einem Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes im Rhein-Erft-Kreis keine Überraschung, aber die Politik soll endlich die versprochene Unterstützung liefern. Vor allem müssten die November- und Dezemberhilfen endlich ausgezahlt werden. Laut dem DEHOGA-Sprecher haben Hotels und Gaststätten bis jetzt gerade einmal eine Abschlagszahlung für den November bekommen, für den Dezember dagegen noch nichts. Dabei warten die Gastronomen dringend auf Geld, denn bei vielen sieht es mittlerweile richtig düster aus. Die Betriebe sind seit mehreren Monaten geschlossen, gleichzeitig laufen die Fix-Kosten weiter. Die Folge: die Rücklagen sind jetzt aufgebraucht. Nach der neuen Regelung dürfen Hotels und Gaststätten mindestens bis Ende Januar nicht öffnen. Aber auch danach ist laut DEHOGA keine schnelle Besserung in Sicht, entsprechend schlecht sei die Stimmung in der Branche.

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