
Rhein-Erft: Frist für Wiederaufbauhilfe verlängert
Aufatmen bei vielen Flutopfern. Die Frist für die Wiederaufbauhilfe ist verlängert worden. Jetzt können die Gelder bis Sommer 2026 beantragt werden, heißt es laut dem CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif aus dem Kanzleramt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.11.2022 13:13
Seif, zuständig für Erftstadt, Brühl, Wesseling und den Kreis Euskirchen hatte sich für eine Verlängerung eingesetzt. Für ihn gibt es mehrere Gründe, warum der bisherige Zeitraum bis Juni 2023 zu kurz ist. Viele Betroffenen seien zu kraftlos, um einen Antrag auf Finanzhilfe vom Staat zu stellen, einige würden sich auch schämen, so Seif. So habe eine 79 Jahre alte Frau rund anderthalb Jahre versucht, ihr Haus selbst wieder auf Vordermann zu bringen – und erst jetzt habe sie Hilfe angenommen. Zum anderen seien Handwerker und Gutachter Mangelware. Deswegen hatte sich der CDU-Politiker an Kanzler Scholz und Finanzmister Lindner gewandt und gebeten, die Frist zu verlängern. Genug Geld scheint jedenfalls da zu sein: Laut Seif sind im Wiederaufbau-Topf über 12 Milliarden Euro – und bisher wurden nur Hilfen von rund zwei Milliarden bewilligt.