Rhein-Erft: Fokus auf Boosterimpfung

Viele Menschen im Rhein-Erft-Kreis denken gerade darüber nach, sich einen Termin für die dritte Impfung, die sogenannte Booster-Impfung, zu machen. In einigen Hausarztpraxen ist schnell und zeitnah ein Termin gefunden, in anderen dauert es deutlich länger.

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Das hänge auch von der Dringlichkeit und dem Alter der Menschen ab, die einen Termin bräuchten, hieß es auf Anfrage bei einer Praxis in Quadrath. Ältere Menschen (Stichwort Risikogruppe) würden gerade bevorzugt geimpft. Ein Hausarzt in Erftstadt hat in dieser Woche eine besondere Impfsprechstunde organisiert. Auch der Kreis bietet im ehemaligen Impfzentrum in Hürth drei Mal in der Woche eine Impfsprechstunde an. Termine werden dort allerdings nicht vergeben. Sollte keine Hausarzt verfügbar sein, heißt es vom Rhein-Erft-Kreis, bieten viele Praxen im Kreis Impfungen auch für Praxisfremde an. Ein entsprechendes Register, in der die impfenden Arztpraxen zu finden sind, gibt es auf der Homepage des Kreises. Daneben gebe es auch regelmäßige mobile und stationäre Impfangebote des Kreises. Diese sind aktuell sehr stark frequentiert und die Nachfrage könnten leider nicht immer bedient werden, heißt es vom Kreissprecher. Man arbeite gerade daran, das Angebot zu erweitern.

Für wen ist die Booster-Impfung gedacht?

Wie der Rhein-Erft-Kreis uns auf Senderanfrage mitteilte, seien nach geltender Erlasslage gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gegenwärtig Auffrischungsimpfungen (sog. Booster-Impfungen) für folgende Personen vorgesehen:

  • Personen ab 70 Jahre
  • Personen mit Immundefizienz
  • Pflegepersonal mit direktem Kontakt zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen für Pflege oder für andere Menschen mit direktem Patientenkontakt sowie
  • für Personen mir einer mindestens vier Wochen zurückliegenden Impfung des Impfstoffes der Firma Johnson&Johnson.



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