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Rhein-Erft: Flut macht sich bei ADAC-Staubilanz bemerkbar
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Rhein-Erft: Flut macht sich bei ADAC-Staubilanz bemerkbar

Autofahrer in der Region standen im letzten Jahr wieder häufiger im Stau als im ersten Corona-Jahr. Das geht aus der Staubilanz des ADAC in NRW hervor. Danach gab es ein Drittel mehr Staus als 2020.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.02.2022 04:39

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Das ist aber immer noch weniger als 2019, also im Jahr vor der Pandemie. Die gemeldeten Staus waren in Summe nur etwa halb so lang und auch in der Dauer deutlich kürzer. Im Monatsvergleich gibt es allerdings Ausreißer in die Gegenrichtung: So zählte der ADAC von Juli bis September schon wieder mehr Staus als 2019.

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Flutkastastrophe einer der Hauptgründe

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Nach der Flutkatastrophe im Juli brauchten Autofahrer in der Region gute Nerven. Die A1 und A61 waren wegen massiver Schäden lange gesperrt, auch viele Bundes- und Landstraßen waren zerstört. Gefühlt gab es auf jeder Strecke Staus oder Behinderungen. Diesen Eindruck bestätigt jetzt die Staubilanz des ADAC. Im Juli, August und September gab es sogar mehr Staumeldungen als im Vor-Corona-Jahr 2019. Durch die hochwasserbedingten Sperrungen, aber auch durch Baustellen, den wieder zunehmenden Berufsverkehr und Bahnstreiks lief das Autobahnsystem besonders im Großraum Köln/Bonn am Limit, so der ADAC. Der Automobilclub spricht zeitweise von einem Verkehrschaos. Unter anderem auf der A 555 bei Wesseling war die Stau-Belastung höher als 2019.

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Stauzeit zwischen 9 und 14 Uhr am geringsten

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Wer in der Region tagsüber möglichst staufrei von A nach B kommen will, sollte zwischen 9 und 14 Uhr unterwegs sein. Denn außerhalb des Berufsverkehrs ist am wenigsten Stau. Im Wochenverlauf lag das Staugeschehen von Dienstag bis Freitag auf hohem Niveau. Am Montag war die Verkehrslage auf den Autobahnen hingegen weniger schlimm. Die geringsten Störungen und vor allem sehr kurze Staus gab es am Wochenende. Die staureichsten Tage liegen fast genau ein Jahr zurück: es waren Montag, der 8. Februar und Dienstag, der 9. Februar. Grund war der extreme Wintereinbruch in NRW.

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ADAC befürchtet Verkehrskollaps nach Corona

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Die Staubilanz für letztes Jahr zeigt deutlich: Sinkt das Infektionsgeschehen, nimmt die Mobilität schnell wieder zu. Der ADAC befürchtet deshalb einen Verkehrskollaps und stellt Forderungen für die Zeit nach der Pandemie. So müsse es eine Homeoffice-Regelung geben. Schon ein bis zwei Tage Homeoffice statt Büro senken den persönlichen Berufsverkehr um bis zu 40 Prozent. Flexible Arbeitszeiten könnten den Berufsverkehr entzerren. Außerdem muss aus Sicht des ADAC der ÖPNV attraktiver werden, auch beim Preis. Darüber hinaus müsse die Straßen-Infrastruktur verbessert werden, es dürfe keine weiteren Totalausfälle bei Brücken geben


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